Ich habe den ersten Band von Eragon kurz nach dem erscheinen des Filmes gelesen. Den Film selber kannte ich damals noch nicht, was sich im Nachhinein als sehr gute Sache herausgestellt hat. Der Film enthält kaum ein Element, welches das Buch so gut macht.
Aber nun du den Büchern. Hier eine kurze Inhaltsangabe:
Der junge Bauernjunge Eragon findet auf der Jagt im Wald ein Drachenei. Lange Zeit rätselt Eragon, was er da vor sich hat, bis eines Tages ein Drache schlüpft. Durch vorsichtiges nachfragen bei Brom, einem Geschichtenerzähler, erfährt Eragon vieles über Drachen und entscheidet sich schließlich auch für einen Namen für seinen Drachen: Saphira.
Was macht dieses Buch nun meiner Meinung nach so gut?
Die Geschichte der Drachen, die enge seelische Verbindung zwischen zwei Arten und die meiner Meinung nach ziemlich authentische Nachempfindung des Lebens der Leute sind nur selten zu finden. Besonders gut fand ich allerdings das Magie System, das in dem Buch anwendung findet.
Viele Punkte, die den Kritikern an dem Buch misfallen kann ich selber nicht nachvollziehen. Natürlich gibt es gewisse parallelen zu anderen großen Fantasy Werken wie J.R.R. Tolkiens Der Herr der Ringe. Dieses Werk hat nun mal die Fantasiewelt geprägt und kein Autor kann etwas schreiben, ohne eine gewisse Inspiration.
Was allerdings wirklich ein Kritikpunkt ist, der mir vor allem beim dritten Band aufgefallen ist, ist die Schreibweise des Autors. Man muss bedenken, dass Paolini beim schreiben des ersten Bandes gerade mal 15 Jahre alt war. Und nun kommt natürlich der Druck der Verlage hinzu. Das muss sich einfach auch die Qualität der Schreibweise niederschlagen.
Dennoch, Eragon hat eine fesselnde und orginelle Geschichte. Ich empfehle jedem Fantasyfan mal einen blick in das Buch zu werfen.


